Stephanie Donaldson, Der Shaker-Garten: Von der Schönheit des Nützlichen. Übersetzung aus dem Englischen. München: Callwey, 2001.

Stephanie Donald­son beschäf­tigt sich schon seit langem mit der Ge­schichte, der Lebens­art und Hand­werks­kunst der Shaker; sie ent­deck­te daher auch schnell ihre Be­gei­ste­rung für deren be­son­deren Stil der Gar­ten­ge­stal­tung mit seiner ein­fachen Sym­me­trie, seiner Ver­wendung na­tür­li­cher Mate­rialien und seiner Be­tonung schö­ner Nütz­lich­keit. Wäh­rend diese Prin­zipien inner­halb der Shaker-Wohn­kultur schon weit­reichend be­kannt sind, ist es doch den wenig­sten be­wusst, wie weit der Ein­fluss der Shaker auch in den Garten- und Land­schafts­bau hinein­reicht.

Die Autorin hat zu­nächst nach dem Vor­bild des Garten­hand­buchs der Shaker, The Gardener’s Manual von 1843, ihren eigenen Shaker-Garten angelegt, kul­ti­viert und be­pflanzt, um zu über­prüfen, wie rele­vant die alten Garten­fertig­keiten für den Gärtner von heute sind. Dabei wurde ihr schnell klar, wie viel wir in unse­rer modernen Welt, wo „Instant“-Ergeb­nisse gewünscht sind und „Geduld“ ein Konzept von gestern ist, von den Shakern lernen können: Sorg­fältige Planung der Garten­anlage, gründ­liches Um­graben unter Ein­satz effi­zienter, stabiler Gerät­schaften, die Ver­wendung natür­licher Mate­rialien wie Holz, Stein und Terra­kotta für Wege, Zäune, Umran­dungen, Pflanzen­stützen und Be­hälter, sowie sorg­same Pflege der Zier- und der Nutz­pflanzen (ohne dabei den Blick allein auf Ertrags­reich­tum zu richten) waren und sind schon immer die Prin­zipien des orga­ni­schen Garten­baus. Sie soll­ten eigent­lich jeden Garten­lieb­haber dazu an­regen, in seinem Garten — wie groß oder klein dieser auch sein mag — schlichte, dauer­hafte Schön­heit zu er­schaffen.

(Verlagstext)

PRESSESTIMMEN

Garten Eden: Funk­tio­na­li­tät ohne jeden An­flug von Kälte — das ist, was die Wohn­kultur der Shaker so be­stechend macht. Das­selbe gilt von ihrer Garten­bau­kunst: schlichte Symme­trien, der Ein­satz von natür­lichen Mate­ria­lien und ur­sprüng­lichen Tech­niken stehen für die Schön­heit des Nütz­lichen. Das Resul­tat: Ein Garten Eden — in aller Be­scheiden­heit. Dieser kleine Leit­faden für Ge­stal­tung und Pflege bringt neben­her ein wenig von den geisti­gen Hinter­gründen. (Architektur & Wohnen 3/01)

Stephanie Donald­son wird den Leser mit jeder Seite dieses Buches aufs Neue über­raschen [...] eines der schön­sten Garten­bücher in diesem Jahr ... (all-around-new-books.de © 2001 Evelyn Schaust-Weber)

Ein Buch, das zum Träumen verführt, aber auch viele wertvolle Inspirationen für individuelles Wohnen bietet. (BURDA, 19.03.2001)

... eine reiche Quelle der Inspiration und des puren Lesevergnügens! (Hans-Peter Schmitz © 2001 auf baukosten.com)

Inspiration in Wort und Bild. (Marion Hughes am 19.05.2001 auf berlinonline.de)

Bekannter als die Garten­kunst der Shaker sind die Pro­dukte ihrer hand­werk­lichen Fähig­keiten wie Möbel; es ist das erste Buch, das sich mit ihrer beson­deren Garten­kultur be­schäftigt. "Nütz­liche Dinge sollten schön und schöne Dinge von Nutzen sein" — dieses Zitat [...] beschreibt, worum es in diesem Buch geht. [...] Mit zahl­reichen histo­rischen Zitaten und Foto­grafien — zum größten Teil bisher un­veröffent­lichtes Material — ausgestattet ist es ein wunder­schöner Bild­band mit praktischem Wert, der jedem Garten­lieb­haber Freude machen wird. (www.garten-literatur.de)

Schlichtweg schön anzusehen. (FAZ Sonntagszeitung, 08.04.2001)