Xiao Dan Wang, Innendesign aus China: Die Neue Avantgarde im Reich der Mitte. Fotos von Michael Freeman. München: Knesebeck, 2008. Übersetzung aus dem Englischen.

Vom Medi­ta­tions­raum zum Mao-Tempel: China weiß seine viel­gestal­ti­ge Ver­gan­gen­heit auf über­raschen­de Weise in avant­gardis­tisches Design zu ver­wan­deln. Im Mittel­punkt steht die Syn­these tra­di­tio­nel­ler und mo­der­ner west­licher Ele­men­te. In­dem sie Tra­di­tio­nen neu inter­pre­tieren, al­ten Bau­ten zu einem zwei­ten Leben ver­helfen oder klassi­sche Far­ben wie Weiß mit mo­der­nen Mate­ria­lien kom­bi­nieren, ge­lingen den Vor­reitern des moder­nen Designs in­spi­rie­ren­de neue Ge­stal­tungen. 40 davon zeigt dieser Band, dar­un­ter das von I. M. Pei er­baute Museum von Suzhou, die Privat­häuser der bei­den Künst­ler Ai Wei Wei und Yue Min sowie die Firmen­zentra­le des Verlags­hauses Trends Publish­ing in Peking.

(Verlagstext)

PRESSESTIMMEN

„Kitsch und Kunst, Plüsch­kissen und Möbel aus Alu­mi­nium, PVC-Fliesen und Walnuss­holz: Das avant­gardis­tische chine­sische Design ver­eint krasse Gegen­sätze und ver­bin­det tradi­tio­nel­les Kultur­gut mit moder­nen west­lichen Ele­men­ten. Die Designer geben al­ten Tra­di­tio­nen ein neues Ge­sicht und hau­chen In­dustrie­bauten aus der Mao-Zeit neues Leben ein. 35 einzig­arti­ge Räume und Ge­bäu­de stel­len der Foto­graf Michael Freeman und die chine­sische Jour­na­lis­tin und Auto­rin Xiao Dan Wang in ihrem Buch vor, das den Unter­titel „Die neue Avant­garde im Reich der Mitte“ trägt. Sie gewähren Einblicke in chinesische Teehäuser, Ateliers, Museen und Wohnungen wie die der Künstler Ai Weiwei und Yue Min, die völlig unter­schied­lich aus­sehen und doch eines ge­mein­sam haben: Sie sind ge­prägt vom Ideen­reich­tum und der Ex­peri­mentier­freude ihrer Ge­stal­ter. So ent­steht der Ein­druck von China als einem Land, in dem — zu­min­dest im Be­reich Design — alles in Be­we­gung und alles mög­lich ist.“ (bauemotion.de)